WER

WIE

WAS

WEN

... bin ich?


VITA

Ich bin von Beruf Opern- und Konzertsängerin, wenn sich das überhaupt so aufteilen lässt, im Fach „lyrischer Mezzosopran“. Manchmal auch mit Dramatik, oft mit Koloratur.


Seit 2012 bin ich festes Ensemblemitglied des Theater Münster. Dort konnte ich mich dem Publikum mit so dankbaren Partien wie Rosina (Il barbiere di Siviglia - Rossini), Hänsel (Hänsel und Gretel - Humperdinck),  Dorabella (Così fan tutte - Mozart) und Muse / Nicklausse (Les Contes d‘Hoffmann) vorstellen. Auch mein Konzertrepertoire wächst seither stetig an und ich freue mich besonders über die Chancen, den Liedzyklus Les Nuits d‘Été von Berlioz, Ravels Shéhérazade, Pergolesis Stabat Mater und ganz besonders Mahlers Auferstehungssinfonie zu singen.


Ein besonderes Steckenpferd von mir sind mittlerweile Händelpartien, die ich sehr gern und vergleichsweise oft singe: In der Doppelrolle der Juno und Ino in Semele habe ich am Theater Bern unter der Leitung von George Petrou gastiert, später dann als Cyrus in Belshazzar beim Luzernfestival unter der Leitung von Marcus Creed, dann wiederum an meiner Stammbühne als Ariodante, das ist schon Königsdisziplin im Händelgesang. Jetzt freue ich mich sehr auf meine nächste Händelpartie Anfang nächsten Jahres: Ruggiero in Alcina.


Nach dem Studium in Frankfurt und Köln war ich zunächst freischaffend tätig an den Opernhäusern von Bonn, Gießen, Frankfurt, Hamburg, Köln, Mannheim, Magdeburg, Remscheid, Solingen und Weimar. Dort konnte ich mir wichtige mittlere und große Partien erarbeiten wie zum Beispiel die Mozart-Partien Annio (La Clemenza di Tito), Marcellina (Le Nozze di Figaro), Zerlina (Don Giovanni), Nerone, Amore und Valetto (L‘Incoronazione di Poppea - Monteverdi) und Princesse Clarice (L‘Amour des Trois Oranges - Prokofieff).


Meine Tätigkeit beschränkt sich nicht nur auf meine momentane Wahlheimat Münster, sondern ich reise viel und gern zu anderen sehr renommierten Bühnen, wenn ich die Möglichkeit bekomme. So sang ich Bachs h-Moll-Messe unter der Leitung von Helmuth Rilling in der Liederhalle Stuttgart, in der Thomaskirche Leipzig sowie in den Philharmonien von Berlin und Essen, gab Liederabende und Konzerte in Deutschland bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern auf Rügen, in der Liederhalle Stuttgart und der Oper Frankfurt, in der polnischen Kammerphilharmonie Sopot sowie in Finnland, Österreich und der Schweiz. In Zürich war ich Gast bei dem Tonhalleorchester mit Peer Gynt und Olav Tryggvason. Eine mehrwöchige Kammermusiktournee führte mich in verschiedene Städte Südafrikas.


Zur Ausbildung und zum Werdegang eines jungen Sängers gehört es auch, nach Möglichkeit bei Wettbewerben teilzunehmen und sie eventuell auch zu gewinnen. Dieses Glück hatte ich gleich dreimal: ich gewann den 1. Preis des Bundeswettbewerbs Gesang Berlin mit dem Sonderpreis für die beste Liedinterpretation, den 1. Preis des GEDOK-Liedwettbewerbs in Wuppertal sowie den 1. Preis des Deutschen Hochschulwettbewerbes in Freiburg für meine Interpretation des Pierrot Lunaire von A. Schönberg, worüber ich mich sehr gefreut habe.

Außerdem war ich Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes und des Kölner Richard Wagner-Verbandes.